Donnerstag, 15. Juli 2010

1song/day - ANITA LANE - BELLA CIAO

Neue Kategorie: one song a day - jeden Tag ein Lied 



Anita Lane ist eine australische Sängerin, geboren in den späten 50ern, zu Birthday Party-Zeiten war sie die Freundin von Nick Cave, mit dem sie in den frühen 80ern nach London und später nach Westberlin zog um Heroin zu nehmen und Songs zu schreiben. Sie wird manchmal als Gründungsmitglied der Bad Seeds genannt, aber ihr einziger Auftritt war eine gesungene Strophe im Bob Dylan-Cover "Death is not the end" (1996).
1993 erschien ihr erstes Album "Dirty Pearl" unter ihrem Namen, 2001 ihr zweites "Sex O'Clock", zwischendurch hat sie einige Alben mit diversen Underground-Größen (uA Mick Harvey, Bad Seeds, Neubauten) aufgenommen.
Das Cover von "Bella Ciao" einem italienischen Partisanenlied aus dem zweiten Weltkrieg stammt von ihrem zweiten Album und wurde wahrscheinlich durch die Verwendung im Soundtrack zum Film "Herr Lehmann" etwas bekannter.
ebenfalls gut hörbar: Home is where the hatred is, The world's a girl

Mittwoch, 14. Juli 2010

Der Platz wird knapp...

Als ich mir vor wenigen Stunden die 44. Spritze zur Blutverdünnung (Enoxaparin) in den Bauch setzen wollte, musste ich feststellen, dass die Möglichkeiten zum stechen langsam knapp wird. Zwischen den ganzen Blutergüssen (in allen Größen und Farben von angestochenen Blutgefäßen) und Verhärtungen nimmt noch eine Blinddarm-OP-Narbe und ein großes Muttermal wertvollen Platz weg - vielleicht sollte ich ein paar Tage auf Flanken und Oberschenkel ausweichen.

p.s. für alle die geschätzten Besucher, die den MS Internet Explorer nutzen - hier gibt es einen guten Browser.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Werbepause

In meinem anderen Blog hatte ich schon mal für ein paar Tage Anzeigen eingeblendet, bei 0-10 Besuchern am Tag wenig sinnvoll. Hier sind es ein paar mehr Besucher, deswegen teste ich das nochmal.
Wo es hier gerade um Werbung geht - auch ich köchel jetzt mein eigenes Süppchen. Soup.io ist mE der bessere Microblogging-Service - mit automatischem Import von Blogs, Youtube-uploads, Twitter-feed, ohne lästige Restriktion auf 140 Zeichen und mit leichtem Social-Network-Touch... außerdem sitzen die im schönen Wien!. YAY!

Disziplin ... und Exzesse

Vor einem Monat wurde ich mit Thrombose aus dem Krankenhaus entlassen ...
Am Entlassungstag fing das jährliche Open Air "meines" Studentenclubs an, drei Tage Kino, bis spät in die Nacht aufräumen und hinterher den Erfolg zusammen begießen... eine Woche später: Sommerfest an der Uni, an Wochenenden mit Freunden gefeiert, geraucht und getrunken, WM - Siege und Niederlagen sämtlicher Mannschaften gefeiert...
Abgesehen von den zwei Spritzen täglich ging es mir so gut wie seit vier Monaten nicht mehr. Keine Müdigkeit, keine Übelkeit, keine Schmerzen, kein rumhängen im Bad und auf's Kotzen warten. Da muss man ja übermütig werden. Ich bin ziemlich übermütig geworden.
Es waren etwa zwei Wochen und ich habe die Exzesse genossen... seit dem bin ich wieder schrecklich vernünftig, kein Alkohol, gesundes Essen, mäßige Bewegung, viel Lernen... wie langweilig!

p.s. ich habe trotzdem meinen Spass! :)

Samstag, 3. Juli 2010

Blogger bietet echtzeit-Statistiken

Seit heute (oder so) kann ich direkt in Bloggers Entwurfsansicht sehen, wieviele Besucher und mit welchen Browsern hier auf meinen Seiten rumspuken. Sehr schönes Feature, vor allem weil ich vor ziemlich genau einer Woche einen externen Service zu genau diesem Zweck eingerichtet hatte - den werde ich gleich mal wieder kündigen.
Außerdem kann man seit neuestem zu jedem Post seinen Standort hinzufügen - Geotagging ist anscheinend DIE Funktion, die zur Zeit überall mit eingebaut werden muss.

Freitag, 2. Juli 2010

To Do-Liste

Weil die Therapie sich langsam dem Ende nähert, habe ich mal zwei Minuten überlegt, was ich denn danach unbedingt noch erleben will - die Liste ist momentan noch überschaubar, aber es sind ein paar zeitaufwändige Projekte dabei:
Für weitere gute Vorschläge bin ich jederzeit zu haben!

Die Beschissenheit Der Dinge

Ha... Beschissenheit der Dinge... der schreibt bestimmt über einen weiteren miesen Tag in seiner miesen Krebs-Geschichte!
Nein falsch! Es geht um den großartigen Film "Die Beschissenheit Der Dinge", nach dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Dimitri Verhulst, den man unbedingt anschauen sollte, wenn man keine Angst vor der traurigen Realität hat.
Gunther Strobbe wächst irgendwo in Belgien in den 80ern, im Haus seiner Großmutter, mit seinem Vater und dessen drei Brüdern auf. Die Mutter hat schon lange aufgegeben, ihren vier Söhnen das Saufen und Rauchen abzugewöhnen und so wirkt neben den Strobbes die berüchtigte niederländische Assi-Familie Flodder fast schon sympathisch harmlos. Das Leben der Strobbes dreht sich um immer neue Trinkspiele, Nackt-Rad-Rennen und Roy Orbison, der sowas wie das Idol der Familie ist.
Das Ganze ist manchmal saukomisch, manchmal zum heulen und sehr oft völlig absurd, damit die Geschichte nicht allzu hoffnungslos endet, gibt es sogar sowas ähnliches wie ein Happy End.
Neben den ganzen super-soften, romantischen Coming-of-age Geschichten mit denen in den letzten Jahren die Kinos geflutet wurden, ist "Die Beschissenheit Der Dinge" eine willkommene, fast schon dokumentarische Abwechslung.

p.s. Das ist Belgisches Kino, das heißt: der Film ist dreckig, roh und mit einem ganz fürchterlich schwarzen Humor.