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Montag, 8. April 2013

Silizium!

Ja genau - fast ein Jahr lang Stille. Ein aufregendes Jahr - endlich eine Berufsausbildung abgeschlossen (Logopädie), Job gefunden, Umzug (von Sachsen nach Baden-Württemberg), neue Wohnung renovieren, neue Wohnung einrichten, arbeiten, ...

Inzwischen fahre ich nur noch halbjährlich zu den Restagings und letztes mal war vermutlich alles in Ordnung - es war ein stressiger Tag und ich habe vergessen, zur telefonischen Auswertung anzurufen. Nächstes mal rufe ich pünktlich an - ich schwör'!

Gestern hatte ich Angst, dass es wieder losgeht - leichter Ausschlag am linken Arm, ein paar Nächte zuvor habe ich anscheinend stark geschwitzt... außerdem wurde bei einem alten Freund Leukämie diagnostiziert. Inzwischen bin ich wieder optimistischer und gehe davon aus, dass bei mir alles in Ordnung ist. Außerdem habe ich vor ein paar Wochen beim Betriebsarzt meine Blutwerte kontrollieren lassen und die waren unauffällig.

Dienstag, 29. Mai 2012

Logo

Falls sich jemand fragt, was ich mache, wenn ich nicht gerade an einem Hodgkin rumlaboriere - die ZEIT hat unter der Überschrift: "Logopäde: Mies bezahlte Sprachhelfer" eine schöne Beschreibung meines Berufes in ihrem Karriere-Berufe-Portal.
Wie meistens wenn die ZEIT was veröffentlicht: halbwegs lesenswert.

Montag, 19. März 2012

recap kw11

Schönwetter-Demonstranten ... zum Kotzen!
...erst gut, oder erst schlecht? oder bunt gemischt? Chronologisch!
- 12.03. Kontrolle in der Klinik, eigentlich alles ganz entspannt und nach dem x-ten Mal sollte man meinen, dass man sich dran gewöhnt... trotzdem immer wieder ein insgesamt eher unangenehmer Gang. Außerdem hat sich beim Ultraschall irgendein asozialer alter Sack vorgedrängelt, so dass ich unnötigerweise eine Stunde länger auf dem Flur rumgesessen habe.
+ 15.03. Zwei charmante Psychologinnen haben uns besucht, weil wir an einer Studie für die José Carrera-Stiftung teilgenommen haben... es ging um Kinderwunsch und allgemeine Lebensqualität von jüngeren ex-Krebspatienten.
+ 16.03. Bei allerbestem Wetter (siehe Foto) gegen einen der vielen Chemnitzer Naziläden demonstriert. Insgesamt eine hübsch-bunte Veranstaltung. Etwas geschmälert wurde der positive Gesamteindruck von einer offensichtlich überforderten Antifa-Rednerin, die sicher viel zu sagen hatte (und sicher auch manches Richtige, Wichtige), die sich aber in ihren extremismustheoretischen Haarspaltereien etwas verheddert hat...
+ 17.03. St.Patrick's Day - wurde genutzt, um mit den alten Nachbarn aus Studentenwohnheimszeiten einen gemütlichen Abend zu verbringen. Dabei wurde ich auf einen offensichtlich gnadenlos unterschätzten Film gestoßen - I LOVE YOU, MAN. Großartig!

Also: Gute Woche!

Montag, 30. Januar 2012

S21

S21 - das hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Ein relativ spontanes Treffen (29.01.) mit Herrn Breuer, meinem alten Freund aus sorglosen Chemnitzer Tagen, hat es mir ermöglicht, die Situation vor Ort einmal selbst unter die Lupe zu nehmen.
Mitsamt der echten, schwäbischen Wutbürger.
Sehr eindrucksvoll!

In letzter Sekunde - heute (30.01.) begannen die Abrissarbeiten am Südflügel.

Sonntag, 15. Januar 2012

работа

KAE - Göppingen
Genau, fleißig arbeiten!
Seit 3.1.2012 bin ich zum Praktikum in der Klinik am Eichert in Göppingen (Baden Württemberg, nicht Göttingen!). Spaß!

Am 19.12.2011 war die letzte Kontrolle - alles gut. Das Restgewebe vom Tumor schrumpft weiter, damit schrumpft auch die Zahl der Untersuchungen, die bei jeder Kontrolle gemacht wird. Von sieben (PET, CT-Thorax, CT-Abdomen, EKG, Sono, Blut, Urin) sind bei der letzten Kontrolle noch vier (CT-Thorax, Sono, Blut, Urin) übrig geblieben, wenn die nächste Kontrolle auch gute Ergebnisse bringt, wird nur noch geröntgt (und halt die obligatorische Blutuntersuchung + Urinprobe).

Montag, 10. Oktober 2011

Wochenende

Wie es sich für einen interessierten Patienten (Ex-Patienten?) gehört, habe ich natürlich die Info-Veranstaltung von meiner behandelnden Ärztin und ihrem Mann (ihr Chef) besucht. Die Stimmung war lockerer und entspannter, als ich das von einem Info-Tag für Krebspatienten erwartet hatte - es wurde beiläufig über Krankheitsverläufe und bevorstehende Untersuchungen gesprochen und auch der Vortrag vor Patienten war vom Tonfall manchmal eher locker-flockig - sehr angenehm.

Den Nachmittag habe ich, wie es sich für einen engagierten Patienten gehört, mit Sport verbracht - auf einer Bowlingbahn mit Schwarzlicht und X-Wing-Wandmalereien, anschließend konnte in 60m Höhe die Aussicht über Chemnitz studiert werden - auf dem Turm gegenüber vom Südbahnhof.
Lohnt sich!

Donnerstag, 29. September 2011

Ein guter Tag

nicht im Bild: ich.
Na das war doch mal ein rundum gelungener Tag!
Morgens zur Sono bei einem netten älteren Herren (Typ: guter Opa), Mittags zur Auswertung von PET, CT, und sonstigen Untersuchungen (ist schon ein paar Wochen her) - Ergebnis: alles gut. Die Ärztin hat mich zwar zum HNO geschickt, weil ich anscheinend einen chronischen Schnupfen habe, aber verglichen mit dem, weswegen ich eigentlich bei ihr war, ist ein chronischer Schnupfen eine erfreuliche Nachricht.

Später ging's dann auf eine ziemlich eindrucksvolle Führung durch die Innereien der Chemnitzer Oper, inkl. Hauptprobe der Zauberflöte (Premiere am 02.10.2011). Die Zauberflöte wird bis zum 27.05.2012 insgesamt 15 mal aufgeführt, es lohnt sich!
Rechts zu sehen: Marko und Jule, zwei herzallerliebste Menschen aus meinem Ausbildungsjahrgang.

Samstag, 12. Februar 2011

Hohlspiegel 2

Ja ich weiß, ich hatte geschrieben, dass jede Woche der beste Hohlspiegel-Abreißkalender-Spruch präsentiert wird. Das war eine seeeehr lange Woche, genaugenommen war sie 33 Tage lang, damit dürfte sie problemlos die längste Woche des Jahres werden. Hier also nun der Gewinner der zweiten Woche:
Seine Mutter Ellen ist überzeugte Sozialistin, aber für ihre große Liebe gibt sie die DDR auf - nur um zu erfahren, dass der Mann verheiratet ist, zwei weitere Kinder und eine Hakenkreuzfahne an der Wand hängen hat. (Tagesspiegel)
So sind sie, die Nazis - als ob die Tatsache Nazi zu sein noch nicht schlimm genug wäre, sind sie auch noch Heiratsschwindler und Kindermörder. Schreckliches Pack!

Montag, 10. Januar 2011

Neujahr!

Gesundes neues Jahr (jetzt kann ich auch nachvollziehen, warum man sich ein gesundes neues Jahr, und nicht nur ein frohes, oder gutes wünscht)!
Weil mir die liebe Jule einen fantastischen Hohlspiegel-Abreisskalender geschenkt hat, gibt es nun jede Woche den besten Hohlspiegel-Spruch, für die erste Januar-Woche sind es gleich zwei:
"Signale für Ende der Tahlfahrt
Merkel verbreitet in Hannover Zuversicht - Stellenabbau droht." (Nordwest-Zeitung)
Klingt komisch, ist aber gar nicht so unwahrscheinlich ist, dass es tatsächlich so gelaufen ist - vorne steht Merkel und hält eine begeisterte Rede, dass Umsätze und Gewinne wieder steigen, während hinten die Angestellten rausgejagt werden. (Vorsicht - Polemik!)
"Im Bereich der gesamten Polizeidirektion kommt inzwischen jeder fünfte Unfall wegen eines die Fahrbahn nicht vorschriftsmäßig querenden Rehs oder Wildschweins zustande." (Rheinpfalz)
 Ja, diese Wildschweine sind schon schlimme Rowdies, so rücksichts- und verantwortungslos setzen sie das Leben vieler Autofahrer aufs Spiel.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

schneeflöckchen...

Winter in Chemnitz - und weil ja kein Mensch damit rechnen konnte, dass es dieses Jahr schon wieder zum Jahresende kalt werden könnte (von Schnee ganz zu schweigen), herrscht seit mindestens einer Woche Ausnahmezustand im Nizza des Ostens.
Aufmerksame Beobachter geben an, den Winterdienst bei der Arbeit gesehen zu haben - diese Meldungen habe ich bisher als reine Spinnerei abgetan, letzte Nacht konnte ich aber einen Herrn beobachten, wie er einen Pfad zum Ticketautomaten der CVAG freigeschaufelt hat. Zumindest Ansätze von Winterdienst scheinen also vorhanden zu sein.
Positiv an den spiegelglatten Straßen sind die vielen schönen Auffahrunfälle mit Schrittgeschwindigkeit, die man zur Zeit beobachten kann - auch Rentner mit Rollatoren und Mütter mit Kinderwagen, die im knöcheltiefen Schnee stecken bleiben, sowie Passanten aller Altersklassen, die in bester Slapstick-Manier auf dem Glatteis ausrutschen sind eine wahre Freude in der Weihnachtszeit. Letzteres ist mir auch schon zwei mal passiert, was dank Falithrom zu lila-roten Hämatomen in der Größe von 5DM-Stücken an beiden Knien geführt hat (dank meiner außergewöhnlichen Geschicklichkeit, bin ich jeweils ein mal auf jedes Knie gefallen!).

Die Schulen sind seit kurzem geschlossen, aber wenigstens der Nahverkehr fährt... ab und zu mal. Mit etwas Geduld und viel Glück erwischt man hin und wieder eine der selten gewordenen Straßenbahnen und im besten Falle trifft man eine gut gelaunte Straßenbahnfahrerin, die einen freundlich begrüßt: "soo, riggen se mol dorsch und machn Bladz! weil wenn de Dürn ned mehr zugehn, räum isch de bohn leer, stell auf "Dienstfohrt" und fohr nach Gablenz zum Bedriebshof!!" ("So, jetzt rücken sie alle mal durch und machen Platz! Weil wenn die Türen nicht mehr zugehen, räum ich die Bahn leer, stell auf "Dienstfahrt" und fahr nach Gablenz zum Betriebshof")
Das ist die vielgelobte Chemnitzer Herzlichkeit - sie zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass nach wüsten Pöbeleien und Beschimpfungen meistens auf körperliche Gewalt verzichtet wird.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Shakespeare

Weil's heute im Unterricht Thema war (ich weiß zwar nicht mehr in welchem Zusammenhang, aber es war mit großer Wahrscheinlichkeit sehr (un-)wichtig), kommt hier also die Ansprache des Herrn Heinrich V., der sein trauriges Häuflein Engländer auf das geplante Niedermetzeln von vielen vielen Franzosen einschwört. Wie wir alle wissen, lässt sich mit sinnlosem Blutvergießen fast jedes Problem adäquat lösen - insbesondere wenn Franzosen beteiligt sind.


"The Life of Henry the Fifth"
4. Akt, 3. Szene:


...
Der heut'ge Tag heißt Crispianus' Fest:
Der, so ihn überlebt und heim gelangt,
Wird auf dem Sprung stehn, nennt man diesen Tag,
Und sich beim Namen Crispianus rühren.
Wer heut am Leben bleibt und kommt zu Jahren,
Der gibt ein Fest am heil'gen Abend jährlich
Und sagt: »Auf Morgen ist Sankt Crispian!«,
Streift dann die Ärmel auf, zeigt seine Narben
Und sagt: »An Crispins Tag empfing ich die.«
Die Alten sind vergeßlich; doch wenn alles
Vergessen ist, wird er sich noch erinnern
Mit manchem Zusatz, was er an dem Tag
Für Stücke tat: dann werden unsre Namen,
Geläufig seinem Mund wie Alltagsworte,
Heinrich der König, Bedford, Exeter,
Warwick und Talbot, Salisbury und Gloster,
Bei ihren vollen Schalen frisch bedacht!
Der wackre Mann lehrt seinem Sohn die Märe,
Und nie von heute bis zum Schluß der Welt
Wird Crispin Crispian vorübergehn,
Daß man nicht uns dabei erwähnen sollte,
Uns wen'ge, uns beglücktes Häuflein Brüder:
Denn welcher heut sein Blut mit mir vergießt,
Der wird mein Bruder; sei er noch so niedrig,
Der heut'ge Tag wird adeln seinen Stand.
Und Edelleut' in England, jetzt im Bett',
Verfluchen einst, daß sie nicht hier gewesen,
Und werden kleinlaut, wenn nur jemand spricht,
Der mit uns focht am Sankt Crispinus-Tag.


Ja so ist das.

Samstag, 20. November 2010

chillen...

Die Anatomie-Prüfung ist gelaufen... und wie... "Aufbau und Funktion des peripheren vegetativen Nervensystems" und "Aufbau und Funktion des Nervensystems" waren meine zwei Themen (ich hatte gehofft, sowas wie "was ist ein Knochen" oder "male ein Herz" zu ziehen), das erste Thema kam mir vor wie eine halbe Stunde, das zweite wie zwei Minuten (insgesamt hatte ich zehn Minuten) - egal, bestanden mit einer 2, abends wurde noch angemessen im Brazil und bei der lieben Nadl gefeiert...
Am Freitag war ich dann etwas verkatert, aber bei nur einer Einheit Unterricht, in der ich auch noch ein altes Referat über Jugendsprache zum zweiten mal gehalten habe, war das zu verschmerzen. Nachdem sogar Herr Goethe sich mal wohlwollend über Jugendsprache geäußert hat (siehe unten), habe ich beschlossen, Ausdrücke aus der Jugendsprache in meinen Wortschatz zu übernehmen.
Also chille ich jetzt! ...ich habe fast nichts sinnvolles mehr zu tun, höre entspannte Musik (siehe unten), trinke meinen Kaffee und überlege gaaaaaanz in Ruhe, was ich am nächsten Dienstag in meiner ersten eigenen logopädischen Therapie mit meiner kleinen Patientin anstellen soll...



"Ich hör' es gerne, wenn die Jugend plappert:
Das Neue klingt. Das Alte klappert."
(Goethe)

Freitag, 12. November 2010

Deutsch

In der Schule ergab sich heute wieder einmal die Gelegenheit, über die Tücken der deutschen Sprache nachzudenken. Uneinigkeit herrschte beim Genus des Bauern - das der Bauer als Landwirt männlichen Geschlechts sei, stieß auf ungeteilte Zustimmung. Schwieriger wurde es beim grammatischen Geschlecht des Vogelbauers (Käfig) - eins der vielen Beispiele, warum die deutsche Sprache so schrecklich unübersichtlich ist - das bedeutungsunterscheidende Geschlecht (der Band, die Band, das Band). Zur Verdeutlichung:
Die nächste Unklarheit ergab sich bei dem Satz "Der Junge trifft das Mädchen mit dem Ball am Kopf" - jeder denkt sofort an einen Lausebengel, der einem armen Mädchen einen Ball ans Haupt wirft. Die romantische Vorstellung, die der Satz "Das Mädchen traf den Jungen mit der Mütze" auslösen würde, kommt keinem in den Sinn.

Donnerstag, 11. November 2010

Update

So... lange nichts mehr geschrieben. Die schlechte Nachricht zuerst - es ist noch nicht vorbei!
Das letzte Restaging (das ich schon hoffnungsvoll "Abschlussuntersuchung" genannt hatte) ergab kein eindeutiges Ergebnis - der befallene Lymphknoten hat seine Größe leicht verändert, die Blut- und Organwerte sind aber anscheinend völlig normal und gesund. Das ist insofern etwas beruhigend, weil bei Tumoraktivität wohl auch einige Blutwerte auffällig wären - dh jetzt konkret, dass ich ende November nochmal für eine CT und eine PET ins Krankenhaus eingeladen bin um zu prüfen, ob der Lymphknoten weiter gewachsen (schlecht), oder konstant geblieben, bzw. kleiner geworden ist (gut).
Also übe ich mich weiterhin in Geduld - ein Mangel an Geduld war ja schon immer mein Hauptproblem, deswegen nutze ich die folgenden drei Wochen als Trainingslager, um ausgeglichener, entspannter und gelassener zu werden.

Davon abgesehen geht's mir weiterhin sehr gut, Schule läuft - viele Referate, LKs und Prüfungen. Beim Friseur war ich auch - man beachte auf dem Foto also bitte meine Frisur und nicht die ungebetenen, kamerageilen Zaungäste, die sich ins Bild geschlichen haben.


LARK - Heroin Mary

Freitag, 29. Oktober 2010

werbung

mittwoch: schule, mit der lieben Liese zur Lesung von der lieben Anne im Esperanto ... schönes Sommer-Sonne-Freiheit-Buch, und das Esperanto macht unglaublich gute Milchshakes (Erdnuss-Honig!).
donnerstag: schule, Friseur, Marcel B in Chemnitz, netter Mensch (und ich seh wieder gut aus)! Kino
freitag: schule, rumhängen, Kartoffel-Kürbis-Gratin gekocht (lecker), Letzte Instanz-Konzert, weil Liese die so gerne mag.
p.s. auf der Rückfahrt bei Burger King (Glauchau, Auffahrt A4) am DriveIn in ranzigem Fett frittierte Pommes gekauft. Ich war leider - wie immer in solchen Fällen - zu faul zum Reklamieren.

Mittwoch, 11. August 2010

Wahn

Endlich mal was sinnvolles gelernt!
Der Begriff Wahn repräsentiert eine Überzeugung, die
  • logisch inkonsistent ist oder wohlbestätigtem Wissen über die reale Welt widerspricht und 
  • trotz gegenteiliger Belege aufrechterhalten wird, weil die persönliche Gewissheit der Betroffenen so stark ist, dass sie rational nicht mehr zugänglich sind.
Formen von Wahn sind z.B. politischer Wahn, religiöser Wahn, Krankheitswahn (Hypochondrie - "Ich habe da was über Morbus Hodgkin gelesen und bin jetzt überzeugt, dass ich das auch habe!"), aber mein persönlicher Lieblingswahn ist der Erfinderwahn! "Eine Person hält sich für einen genialen Erfinder, entwickelt zahllose Apparaturen, die teilweise gar nicht funktionieren oder in den Augen anderer keinen Zweck erfüllen."
Das erklärt die hunderte Websites zum Thema "freie Energie", bzw. Perpetuum Mobile (1, 2, 3, 4, 5, ...).

Dienstag, 10. August 2010

Alltag

Juchee, die Ferien sind vorbei!
Gestern war der erste Schultag und nach ca. 40 Minuten Schule waren wir uns einig, dass es allerhöchste Zeit ist, dass mal wieder Ferien sind!
Nee ... eigentlich ist es prima, dass wieder Schul-Alltag ist - in einer Woche muss ich schon die erste von den vielen verpassten Klausuren nachholen (leider nicht in Anatomie, was ca. 80% meiner Lernzeit in den Ferien eingenommen hat).
Nach der Schule kam noch die große Tour durch die chemnitzer Möbelhäuser, um neue Schlafzimmerschränke und einen neuen Schreibtisch auszusuchen - das Highlight waren natürlich (wie immer!) die Hot Dogs bei IKEA.

Sonntag, 8. August 2010

Raving Rabbid

Neben der Zucht von Pflanzen und dem Ärger mit einem Arzt, habe ich in letzter Zeit ein bisschen Zeit damit verplempert, einen der berüchtigten Rabbids aus Rayman Raving Rabbids in schrecklichem Rosa auf die Leinwand zu bannen. Wenn's gefällt, kriegt die Nadl das Ergebnis, wenn sie demnächst in unserer Nachbarschaft eine Wohnung bezieht.

Ach ja, Montag geht die Schule wieder los. Wie gut, dass die 3 Wochen Bestrahlung nicht in den 6 Wochen Ferien stattgefunden haben, sondern jetzt, in der ersten Woche nach den Ferien langsam losgehen.

Donnerstag, 5. August 2010

Langeweile...

Nix zu tun gehabt, also habe ich ein bisschen mit html und css rumgewurschtelt - so sieht das Ergebnis in Opera aus:

So sieht es im Firefox aus:






Das sagt Googles Chrome dazu:



Nur der Marktführer von Microsoft interpretiert die Seite so:

Samstag, 3. Juli 2010

Blogger bietet echtzeit-Statistiken

Seit heute (oder so) kann ich direkt in Bloggers Entwurfsansicht sehen, wieviele Besucher und mit welchen Browsern hier auf meinen Seiten rumspuken. Sehr schönes Feature, vor allem weil ich vor ziemlich genau einer Woche einen externen Service zu genau diesem Zweck eingerichtet hatte - den werde ich gleich mal wieder kündigen.
Außerdem kann man seit neuestem zu jedem Post seinen Standort hinzufügen - Geotagging ist anscheinend DIE Funktion, die zur Zeit überall mit eingebaut werden muss.