Es ist zwar schon lange kein "jeden Tag ein Song"-Ding mehr, aber hier kommt mal wieder eine Empfehlung!
Karen Elson könnte man vielleicht kennen, weil Jack White sie zum Schreiben eigener Songs gebracht hat und ihre Karriere von seiner Popularität profitiert hat. Da fällt mir ein - Jack White hat auch einen Song geschrieben, der gut zu den übrigen Heroin-Songs auf diesem Blog passen würde (vielleicht beim nächsten Mal).
Freitag, 27. August 2010
Wenn man vom Teufel spricht...
Gestern hab ich noch geschrieben, dass ich kaum Nebenwirkungen merke - heute früh wache ich mit ziemlich geschwollener und wunder Mundschleimhaut im auf. Im Lauf des Tages ist die Schwellung immerhin schon etwas zurückgegangen, direkt nach dem Aufwachen hatte ich einen Sigmatismus lateralis - sehr passend für einen angehenden Logopäden!
Donnerstag, 26. August 2010
Bestrahlung #8
Heute früh gab's die achte Bestrahlung - ich warte immer noch auf dramatische Nebenwirkung. Manchmal fühlen sich meine Speise- und Luftröhre etwas gereizt an - wie bei Sodbrennen, bzw. starkem Husten, aber mehr merke ich noch nicht.
Hoffentlich bleibt's so.
Hoffentlich bleibt's so.
Samstag, 21. August 2010
Bestrahlung #4
- Heute früh um 8:10h gab's die vierte Bestrahlung - ich merke nach wie vor keine Nebenwirkungen. Evtl. ist das leichte Brennen im Bereich Luftröhre-Bronchien eine Folge der Bestrahlung, kann aber auch mit meiner Erkältung inkl. Husten zusammenhängen. Es geht mir gut.
- Heute abend gab's auf der ausgegrabenen Küchwaldbühne feines Laientheater - Momo von Michael Ende. Schön zu sehen, was ein Idealist mit vielen Freiwilligen alles leisten kann, also an alle Chemnitzer: Tickets kosten 4-6€ im Vorverkauf und das Stück wird bis anfang September gespielt.
- Der großartige Christof Schlingensief ist gestorben. Wirklich schade um diesen liebenswerten Querulanten, der schon immer mit großer Leidenschaft und ohne Rücksicht auf Verluste polarisiert und provoziert hat. Heute abend starb er an dem Lungenkrebs, der ihn seit 2008 begleitet hat.
Mittwoch, 18. August 2010
Bestrahlung #1
10 Minuten auf der Liege mit Maske über dem Gesicht, das Maschinchen rotiert um mich rum - nach ein paar Minuten spüre ich ein leichtes Taubheitsgefühl im Rachen und Wärme auf der Brust. Kurz darauf werde ich losgeschnallt, die freundliche Dame sagt "so das wars mit der Simulation, gehen Sie jetzt bitte zur Bestrahlung in Haus 34".
Na toll, schon wieder eingebildete Nebenwirkungen.
Also habe ich meine sieben Sachen gepackt, bin ins Haus 34 gegangen und habe da die gleiche Prozedur nochmal mitgemacht, dieses Mal mit richtiger echter Radioaktivität, dafür aber ohne Nebenwirkungen.
p.s.
Das hier ist der Gang zur Radiologie:
(das nennt man dann wohl angewandte Psychologie)
Na toll, schon wieder eingebildete Nebenwirkungen.
Also habe ich meine sieben Sachen gepackt, bin ins Haus 34 gegangen und habe da die gleiche Prozedur nochmal mitgemacht, dieses Mal mit richtiger echter Radioaktivität, dafür aber ohne Nebenwirkungen.
p.s.
Das hier ist der Gang zur Radiologie:
(das nennt man dann wohl angewandte Psychologie)
Freitag, 13. August 2010
Maskenball...
Gestern war es endlich soweit - erste Vorbereitungen für die Bestrahlung. Mir wurde eine Maske gebastelt, mit der ich dann ab nächster Woche jeden Tag auf einer Liege festgeschnallt werde. Kopf, Hals und Brustbereich sind damit ziemlich sicher fixiert, so dass die Maschine immer den gleichen Bereich bestrahlt. (Bild)
Das Anfertigen der Maske war sehr angenehm - ein weiches, warmes Kunststoffgitter wird über das Gesicht gelegt und an die Konturen des Kopfes und der Schultern angedrückt. Nach einigen Minuten kühlt sich der Kunststoff ab und wird fest - das war's auch schon.
Anschließend wurden noch ein paar Markierungen angebracht - Punkte an denen das Koordinatensystem für die Bestrahlung ausgerichtet wird und die Bestrahlungsfelder müssen dann nicht mehr auf die Haut gemalt werden, wie das früher üblich war, sondern werden direkt auf die Maske gemalt. (link)
Nach der Behandlung kann ich die Maske übrigens behalten - Juchee!
Nächste Woche geht's los, erst noch irgendwelche Vorbereitungen und dann kommt tatsächlich "schon" die erste Bestrahlung - dass ich das noch erleben darf.
Das Anfertigen der Maske war sehr angenehm - ein weiches, warmes Kunststoffgitter wird über das Gesicht gelegt und an die Konturen des Kopfes und der Schultern angedrückt. Nach einigen Minuten kühlt sich der Kunststoff ab und wird fest - das war's auch schon.
Anschließend wurden noch ein paar Markierungen angebracht - Punkte an denen das Koordinatensystem für die Bestrahlung ausgerichtet wird und die Bestrahlungsfelder müssen dann nicht mehr auf die Haut gemalt werden, wie das früher üblich war, sondern werden direkt auf die Maske gemalt. (link)
Nach der Behandlung kann ich die Maske übrigens behalten - Juchee!
Nächste Woche geht's los, erst noch irgendwelche Vorbereitungen und dann kommt tatsächlich "schon" die erste Bestrahlung - dass ich das noch erleben darf.
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